
Alexander Peters: Wassersparende Armaturen
Insgesamt 160 Waschtischanlagen wurden zwischen Dezember 2022 und März 2023 in den WCs der A- und B-Hallen auf dem Hamburger Messegelände erneuert. „Die modernen Selbstschlussarmaturen, die wir eingebaut haben, laufen pro Waschung gerade mal zwischen fünf und acht Sekunden. Dadurch reduziert sich der Wasserbrauch pro Waschvorgang von bislang etwa 3,6 Liter auf jetzt 0,9 Liter“, berichtet der Leiter des HMC-Facility-Managements Alexander Peters. Nicht zu vernachlässigen sei auch die damit einhergehende Reduzierung des Abwassers. „Um dieses dem Kreislauf wieder zurückzuführen, muss es in Kläranlagen aufwendig aufbereitet werden. Insofern ist ein sparsamer Umgang mit Wasser wichtiger denn je.“


Tim Normann: Mit dem JobRad zur Arbeit
22 Kilometer sind es von Tim Normanns Zuhause bis zu seinem Arbeitsplatz bei der HMC. Wenn die Motivation stimmt und das Wetter es zulässt, fährt der Mitarbeiter der Abteilung T-MA (Technik Messen und Ausstellungen) die Strecke mit seinem neuen Mountainbike. Das hat er über JobRad geleast. Das Modell funktioniert ähnlich wie das Dienstwagenleasing − nur mit Fahrrädern und E-Bikes statt mit Autos. „Als die Personalabteilung von der Möglichkeit berichtete, über die HMC ein JobRad zu beziehen, war ich sofort begeistert. Ich habe jetzt ein Traumbike, das sogar gefördert wird. Zudem schütze ich das Klima und halte mich fit. Das ist eine echte Win-win-Situation!“
Ronja Marquard: Gebärdensprachen-Workshop
Im Oktober 2022 hatte es Ronja Marquard mit einer ganz besonderen Veranstaltung im CCH zu tun. Die Projektmanagerin war gemeinsam mit Sylke Weber für die Organisation des 5. Jugendfestivals der Deutschen Gehörlosen-Jugend im CCH verantwortlich. Um perfekt vorbereitet zu sein – und aus persönlichem Interesse –, organisierte sie im Vorfeld des Festivals einen eintägigen Gebärdensprachen-Workshop fürs Team. „Hallo, mein Name ist Ronja. Herzlich willkommen im CCH! Der Saal 1 befindet sich links.“ Einfache Sätze wie diese kann sie seit dem Workshop in Gebärdensprache formulieren. Einiges von dem Gelernten konnte sie beim Festival anwenden. „Die Begegnung mit den gebärdensprachlichen Kindern und Jugendlichen hat mich nachhaltig beeindruckt. Das war eine bereichernde Erfahrung“, sagt Ronja Marquard. Besonders gefreut habe sie sich über die ansteckend fröhliche Atmosphäre bei den Veranstaltungen: „Das Lachen der Menschen hat das ganze CCH erfüllt.“


Florian Röner: Licht aus, Strom sparen
Florian Röner gehört zu den Menschen, denen unnötiger Energieverbrauch schon länger ein Dorn im Auge ist. „Insbesondere gegen in der Nacht brennendes Standlicht sollte sich doch etwas tun lassen“, dachte er sich anlässlich der SMM 2022. Und so fasste sich der Hallenmeister der Halle A1 ein Herz und sprach alle ausstellenden Unternehmen in „seiner“ Halle persönlich darauf an, das Licht am Stand nachts auszuschalten, sofern dies technisch machbar sei – mit Erfolg. Mehr als die Hälfte der Standverantwortlichen kam Florian Röners Bitte nach. Dadurch angespornt, enthielten die Infopakete für die ausstellenden Unternehmen auf der kurz danach stattfindenden WindEnergy erstmals den schriftlichen Vorschlag, nachts am Stand für Dunkelheit zu sorgen. Auf der INTERNORGA gab es dann entsprechende Hallendurchsagen. „Unter dem Strich waren rund 90 Prozent unserer Kunden einsichtig“, sagt Florian Röner. „Wir, also auch meine Hallenmeister-Kolleginnen und -Kollegen sowie die Nachthallenmeisterinnen und -meister, bleiben am Ball, um Energie einzusparen und dadurch unseren Teil zum Umweltschutz beizutragen. Hierbei zählt jeder noch so kleine Schritt.“
Irene Tagmi: Deutschunterricht für Geflüchtete
Mit dem Plan, ein paar gute Vorsätze umzusetzen, ist Irene Tagmi ins Jahr 2023 gestartet. Über einen Aufruf im Intranet erfuhr die Referentin in der Unternehmenskommunikation von purpozed. Das ist eine Plattform für Corporate Volunteering, die von der HMC genutzt wird. Hier finden Mitarbeitende Engagementmöglichkeiten bei Non-Profit-Organisationen, die zu ihren Interessen, Fähigkeiten und Zeitbudgets passen. Irene Tagmi meldete sich und wurde ausgewählt. Seit Januar erteilt sie Geflüchteten aus der Ukraine beim Verein Sternchance/City Kids Deutschunterricht und erleichtert ihnen so den Einstieg in ihr neues Leben. „Klar geht es darum, den Menschen unsere Sprache nahezubringen“, sagt Irene Tagmi. „Noch wichtiger ist es mir allerdings, ihnen im Sinne einer guten Willkommenskultur auch eine schöne Zeit zu bereiten.“
